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Eingewachsene Zehennägel operieren?

Eingewachsene Fussnägel gehören zu den am häufigsten vorkommenden Nagelleiden und sind oft mit starken Schmerzen Fussproblemeverbunden. Früher war eine Operation, bei welcher die Nagelfalze vollständig herausgeschnitten wurden die einzige Methode, um von diesem Übel befreit zu werden. Das Problem dabei ist, dass die Schmerzen weiter auftreten können, wenn nicht tief genug (d.h. mit der Wurzel) geschnitten wird, andererseits aber – wenn der ganze Nagelfalz mit Wurzel entfernt wird – die oft zurückbleibenden Operationsnarben ästhetisch nicht befriedigen. Besonders Damen, welche im Sommer gerne offene Schuhe tragen, sollten sich daher überlegen, ob sie nicht zuerst eine Alternative zur Operation prüfen wollen. Denn es gibt auch eine gute Nachricht: eingewachsene Fussnägel sind durch Podologen (nicht Pedicure) behandelbar. Sehr oft kann eine Operation gänzlich vermieden werden.

Eingewachsene Fussnägel treten meist – aber nicht nur – am grossen Zeh auf. Hauptursachen sind neben einer genetischen Veranlagung Nagelerkrankungen (der Nagel rollt sich seitlich ein und verletzt den Nagelfalz), falsches Schneiden der Nägel, zu kleine Schuhe oder aber auch eine dauernde starke Belastung der Füße. Das Übel sollte in jedem Falle rechtzeitig behandelt werden – und dies nicht nur wegen der Schmerzen. Werden eingewachsene Nägel zu lange ignoriert, so kann es zu Vereiterung, chronischer Entzündung, wilder Fleischwucherung und Nagelablösung kommen.

Spange Manchen Ärzten sind Nagelkorrekturspangen wenig bekannt. Dabei können Spangen in über 95% der Fälle eine Operation (z.B. Nagelentfernung) überflüssig machen. Sucht ein Patient wegen seiner Beschwerden einen Arzt auf, wird dieser zuerst versuchen, konservativ mit desinfizierenden oder antibiotischen Medikamenten zu therapieren. Führt dies aber nicht zum Erfolg, entschliessen sich manche Ärzte (zu früh) zur Operation. Die sanftere Alternative ist eine Behandlung mit Nagelkorrekturspangen. Dabei wird mit einer speziellen Vorrichtung – der Spange – eine sofortige Druckentlastung des Nagelfalzes und dadurch rasche Schmerzfreiheit mit späterer Heilung erzielt.

Je nach Form und Beschaffenheit des Nagels kommen verschiedene Nagelkorrekturspangen zum Einsatz. Das Prinzip ist aber bei allen ähnlich: die Spangen bestehen meist aus einem leicht gebogenen, unter Federspannung stehenden Stahldraht, einem glasfaserverstärkten Kunststoff oder einem kunststoffbeschichteten Edelstahlstreifen. Der Draht oder die Streifen werden schmerzfrei und mit der nach oben wirkenden Spannung auf dem Zehennagel platziert. Dadurch wirkt sofort eine entlastende Kraft auf die gekrümmten Nagelränder, welche nach oben aus dem Nagelfalz gezogen werden. Die abgeflachte Nagelplatte wächst nun nicht mehr in das Fleisch, wodurch die Entzündung allmählich zurückgeht und rasch Beschwerdelinderung und sogar Schmerzfreiheit erreicht werden kann. Die Zugkräfte der Spangen können durch verschiedene Spangenstärken individuell dosiert werden.

MITGLIED DES SCHWEIZERISCHEN PODOLOGEN - VERBANDES SPV